Fachhochschule Flensburg :: University of Applied Sciences Flensburg

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Programmverantwortlicher

eHealth (MA)

Fachhochschule Flensburg
Fachbereich Wirtschaft
Professor Dr. Roland Trill
Kanzleistr. 91 - 93
Gebäude C, Raum 107
24943 Flensburg

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Arbeitsmarkt

Die Erfordernisse des Arbeitsmarktes können wie folgt umschrieben werden:

  • Kenntnis der zukünftigen Organisationsmodelle im Gesundheitswesen
  • Kenntnis über betriebswirtschaftliche Methoden, insbesondere auch hinsicht- lich der Bewertung von IT-Lösungen sowie des Personal-Managements
  • Kenntnis von Aufgaben und Methoden des Informationsmanagements, wobei strategische Aspekte eine besondere Rolle spielen sollten
  • Kenntnisse über Möglichkeiten der technologischen Vernetzung im Gesund- heitswesen, sowohl auf der Ebene klassischer IT-Netzwerke aber auch auf Basis mobiler Netzwerke (Mobile Computing, Mobile Communication)
  • Kenntnisse bezüglich des Projektmanagements bzw. der im Rahmen eines erfolgreichen Projektmanagements einzusetzenden Methoden
  • Kenntnisse über die Vorgehensweise hinsichtlich der Prozessoptimierung, wie sie beispielsweise im Rahmen der Qualitätsmanagementphilosophie Six Sigma angewendet wird

Für welche Berufsfelder werden die Studierenden qualifiziert?

Bei dem Berufsfeld eHealth handelt es sich um einen wachsenden Ausschnitt aus der Gesundheitswirtschaft. Die Gesundheitswirtschaft ist schon heute größter Arbeitgeber in Deutschland (2002 umfasste diese Branche 4.175 Mio. Beschäftigte, bis zum Jahr 2020 wird ein Zuwachs von 32 % erwartet (Quelle: Statistisches Bundesamt/Prog-nose, aus „Das Krankenhaus 11/2005“)).

 

Die Bedeutung von eHealth wird in den nächsten Jahren durch vielfältige Projekte unterstrichen werden. Beispielsweise wird sich aus Sicht der Krankenhäuser und der Krankenkassen die Bedeutung von eHealth bis zum Jahr 2008 mehr als verdoppeln. Für das Jahr 2008 beschreiben Krankenkassen die Bedeutung von eHealth mit einer Wichtigkeit von 93 % bezogen auf zu realisierende Projekte. Diese Momentaufnahme mag belegen, dass es sich hier um einen strategischen Markt/Arbeitsmarkt handelt. Die vorgenannten Aussagen werden unterstrichen durch Planungen von Staaten bzw. von Bundesländern in Deutschland.

 

In Deutschland haben sich insbesondere das Land Nordrhein-Westfalen (mit seinen Master-Plänen 1.0 und 2.0), das Kompetenzcluster „Life Science/Health Care" in Hamburg und die Gesundheitsinitiative in Schleswig-Holstein positioniert.

 

National und international tätige Unternehmen (Siemens, T-Com, General Electric, Philipps, Fresenius usw.) haben den Gesundheitssektor und die damit verbundenen Anwendungen zu strategischen Märkten erklärt.

 

Darüber hinaus vertritt die Wissenschaft seit mehreren Jahren die Auffassung, dass der Gesundheitsmarkt (und auf die zunehmende Bedeutung von IT- und KT-Anwendungen wurde bereits mehrfach hingewiesen) das Wachstumssegment der Zukunft in Deutschland sein wird. In diesem Kontext sei an die Veröffentlichungen von Professor Oberender, Professor Grönemeyer sowie von Herrn Nefiodow erinnert.

Die Absolventen des Studiengangs werden für folgende Aufgaben qualifiziert:

  • Organisation von Prozessen
  • Projekt-Management
  • Spezifikation von IT- und KT-Lösungen
  • Einführung dieser Lösungen
  • Auswahl von IT- und KT-Systemen für das Einsatzfeld „Gesundheit“
  • Betrieb von IT- und KT-Anwendungen
  • Entwicklung von Geschäftsmodellen für eHealth-Anwendungen und verwandte Tätigkeiten

Für alle Tätigkeiten gilt ein hoher Anspruch an die sozialen Kompetenzen. Applikationen sind beispielsweise die in bei den einzelnen Leistungsanbietern eingesetzten IT-Systeme, wie beispielsweise

  • Krankenhaus-Informationssysteme
  • Praxissysteme
  • Krankenkassen-Systeme
  • Netzwerk-Systeme
  • Telemedizinische Systeme
  • usw.

Insbesondere werden die Absolventen aber bei der Gestaltung der einrichtungsübergreifenden Telematikarchitektur (z. B. der einrichtungsübergreifenden und lebenslangen Patientenakte) tätig werden. Diese Projekte werden die nächsten Jahre im deutschen Gesundheitswesen beherrschen. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen. Der mittlerweile im Rahmen der eHealth-Anwendung erreichte Komplexitätsgrad wird beispielsweise auch daran deutlich, dass man zum Stichwort eHealth unter Google über 3 Mio. Einträge findet.

 

Als Arbeitgeber kommen für die Absolventen folgende Unternehmen in Frage:

  • alle Leistungsanbieter im Gesundheitswesen ab der Größe von Ärztenetzwer- ken (also beispielsweise ca. 2 Tsd. Akut-Krankenhäuser, die gleiche Anzahl von Rehabilitationseinrichtungen, Einrichtungen der Altenhilfe, Pflegeeinrich- tungen, Ambulante Pflegedienste usw.)
  • Internetdienstleister (alle Kommunikationsdienstleister, z. B. auch Anbieter von Kommunikationsdienstleistungen/Mobilfunk)
  • alle IT-Dienstleister und -Anbieter (auch dazu gehören ungefähr 150 bis 200 Firmen, die sich mit dem Anwendungsgebiet IT im Gesundheitswesen befas- sen)
  • alle Beratungsunternehmen (fast alle Unternehmen haben in den letzten Jahren eine Sektion „Health-Care“ aufgebaut)
  • Kostenträger (Kranken- und Rentenversicherer)
  • Verbände (Kassenärztliche Vereinigung, Ärztekammern, Krankenhaus-Gesell- schaften)
  • Behörden (auf Bundes-, Länder- oder Kommunalebene)
  • Servicezentren im Gesundheitswesen (Zulieferer wie beispielsweise Lieferapotheken)
  • ähnliche

Hier finden Sie auch eine Pressemitteilung der Fh zur Lage auf dem Arbeitsmarkt.