Fachhochschule Flensburg :: University of Applied Sciences Flensburg

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Maritim.
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Programmverantwortlicher

eHealth (MA)

Hochschule Flensburg
Fachbereich Wirtschaft
Professor Dr. Roland Trill
Kanzleistr. 91 - 93
Gebäude C, Raum 011
Gebäude V, Raum 208
24943 Flensburg

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Meinungen

Ansprechpartner: Prof. Dr. Roland Trill

Stimmen aus dem Gesundheitsmarkt    

Dr. Andreas Tecklenburg, Vorstand Krankenversorung med. Hochschule Hannover

eHealth im deutschen Gesundheitswesen:

Die deutsche Bevölkerung verändert sich zu einer Altersgesellschaft. Immer mehr ältere Menschen brauchen das Gesundheitswesen. Insbesondere chronische Krankheiten werden zunehmend vom Gesundheitswesen behandelt werden müssen. Chronische Krankheiten bedürfen eines kontinuierlichen Kontaktes zwischen den Patienten und den Leistungserbringern (niedergelassene Ärzte, Krankenhäuser, Physiotherapeuten etc.). Electronic Health (eHealth) bietet mit seinen technischen Möglichkeiten die Voraussetzungen, dass Patienten und Therapeuten zwischen den zwingend notwendigen physischen Kontakten mittels moderner Kommunikationsmittel die Kontinuität der Behandlung fortsetzen können. Insofern hat eHealth nicht nur einen Bequemlichkeitsaspekt sondern eröffnet der älter werdenden Bevölkerung die Möglichkeit auf der einen Seite mobil zu bleiben und auf der anderen Seite länger in der häuslichen Umgebung wohnen zu bleiben. Durch eHealth-Anwendungen kann (immer das Einverständnis des Patienten vorausgesetzt), der behandelnde Arzt mit Hilfe elektronischer Überwachungssysteme auf den Patienten „aufpassen“.

Ein anderer Aspekt ist die Kommunikation zwischen den Leistungserbringern. Viel zu viele Doppeluntersuchungen, Missverständnisse, Informationsdefizite etc. sind heute im deutschen Gesundheitswesen Alltag. Durch verschiedene Budgets, Motivationsanreize und Zulassungsbeschränkungen arbeiten die verschiedenen Sektoren im Gesundheitswesen nicht optimal miteinander. Durch eHealth werden zwar die oben genannten grundsätzlichen Probleme nicht gelöst aber die Kommunikation zwischen den Sektoren wird vereinfacht und damit vielleicht eine neue Kommunikationskultur eingeführt. Für den Patienten hat das den unmittelbaren Vorteil, dass seine Therapeuten sich über die Sektoren hin verstehen und vielleicht in Zukunft weniger Röntgenbilder, Laborwerte und andere Befunde verloren gehen beziehungsweise doppelt erstellt werden müssen.

Damit eHealth etabliert werden kann, brauchen wir Fachleute. Diese Fachleute müssen sowohl den technischen Part als auch den insbesondere das Gesundheitswesen verstehen. Wie schon so häufig in der Vergangenheit hat die Fachhochschule Flensburg diesen Trend sehr frühzeitig erkannt und bietet jungen Leuten eine entsprechende Ausbildung an. Es kann nicht hoch genug bewertet werden, wenn eine innovative Fachhochschule solche Trends in der Technologie und der Gesellschaft frühzeitig aufgreift und hier für den Arbeitsmarkt Menschen heranbildet, die nicht nur einen zusätzlichen Service sondern insbesondere Brücken zwischen gesellschaftlichen Gruppen und Schnittstellen zwischen technischen Lösungen modellieren können.

Martin Skerra, Agfa HealthCare :

„Wir begrüßen den Initiativ-Vorstoß zur Einrichtung eines Master-Studiengangs eHealth an der FH Flensburg aus vollster Überzeugung. Wir sehen darin einen zukunftsorientierten Schritt, der eine bereits in der Anlaufphase befindliche Entwicklung im deutschen und auch im internationalen Gesundheitswesen auch in der Ausbildung an deutschen Fachhochschulen praxisorientiert etabliert. Die FH Flensburg hat sich in den vergangenen Jahren durch ihre vielfältigen Aktivitäten beispielsweise im Bereich des Krankenhaus-Management, der IT im Gesundheitswesen, der praxisorientierten Aus- und Weiterbildung und deren Verknüpfung mit aktuellen Anforderungen der Praxis weit über die Grenzen Schleswig-Holsteins einen hervorragenden Namen gemacht. Unser Unternehmen bietet sich an, auch künftig nicht nur auf Wunsch Dozenten zu stellen, sondern auch für Projekte und Exkursionen zur Verfügung zu stehen.“

Thorsten Beck, AOK Schleswig-Holstein Gesundheitspartnerservice:

„Wir begrüßen die Absicht, in dem wachsenden Markt der Gesundheit einen innovativen Materstudiengang eHealth am Standort Flensburg einzurichten. Schleswig Holstein erhält innerhalb Deutschlands eine besondere Pilotfunktion durch die Festlegung als Testregion zur elektronischen Gesundheitskarte durch das Bundesministerium für Gesundheit. Noch steht die große Aufgabe bevor, alle Patienten mit einer Karte auszustatten, Rechenzentren aufzubauen, Software zu entwickeln und zu implementieren. Um das Gesundheitswesen fit für die Zukunft zu machen, sind eHealth und telemedizinische Versorgungsmöglichkeiten unverzichtbare Größen.“

Was sagen unsere Studierenden?

Alf Rohde

Der Gesundheitsmarkt hat ein unglaubliches Potential. Der Einsatz von Informationstechnologie, insbesondere die Vernetzung untereinander befindet sich erst am Anfang. Mein Erststudium Wirtschaftsinformatik sehe ich als ideale Grundlage mit dem Fachwissen des Masterstudiengangs verknüpft. 

Sebastian Dost

Der Masterstudiengang eHealth an der FH Flensburg bereitet uns Studierende optimal auf die Berufspraxis im Gesundheitsmarkt vor. Dieser Studiengang hat meine bereits gesammelten Erfahrungen im Bachelorstudiengang Public Health, mit dem Schwerpunkt Gesundheitsmanagement, ergänzt und erweitert.
Des Weiteren fasst das zweijährige Masterstudium viele Kompetenzen aus unterschiedlichen Fachgebieten zusammen. Darunter fallen Gesundheitsökonomie, Informationsmanagement (Business Intelligence), Mobile Kommunikationstechnologie und Qualitätsmanagement sowie Projektmanagement. Durch seine anwendungsorientierte, vernetzte, projektorientierte und interdisziplinäre Ausrichtung ist der Masterstudiengang eHealth für mich die beste Ausbildung für einen optimalen Start in das Berufsleben im „Megamarkt“ Gesundheit!

Gabriele Wollesen

„Ich bin schon seit längerer Zeit im Gesundheitssystem als Krankenschwester tätig und sehe, dass gerade in ländlichen Regionen die Gesundheitsversorgung  „erste Hilfe“ benötigt. Durch den demografischen Wandel, immer mehr multimorbide Krankheitsbilder sowie die Auflösung des traditionellen Familienbildes, benötigen die Menschen innovative Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten, um ihren Alltag in ihrer gewohnten Umgebung zu bewältigen. In Zukunft wird es wichtig sein, das Gesundheitssystem im IT –Bereich zu vernetzten und auf einen Nenner zu bringen. Der Bürger übernimmt in der heutigen Zeit Verantwortung für seine Gesundheit und möchte auch in diesem Bereich sein eigener „Player“ sein. IT- Systeme im Gesundheitsbereich ermöglichen den gesunden sowie den kranken Menschen, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen.

Nach meinem Bachelor of Arts (Vermittlungswissenschaften in Gesundheit, Ernährung und Biologie) an der Universität Flensburg habe ich mich für den nicht-konsekutiven Masterstudiengang eHealth für vier Semester an der Fh Flensburg entschieden. Dieser Studiengang beinhaltet eine Kombination insbesondere von betriebswirtschaftlichen, informatischen, sozialen und medizinischen Kompetenzen sowie Anwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien für die gesamte Angebotspalette, die den medizinischen Sektor betrifft. Für die weitere Zukunft im Bereich Gesundheitsversorgung und Gesundheitssystemverbesserung sehe ich eHealth als „die Lösung“ an.“

Elise Zahn

In meinem Vorstudium, dem dualen Studiengang „Bachelor of Nursing“,  in Berlin erwarb ich bereits ein breit gefächertes Wissen im Bereich des Gesundheitswesens und schloss damit ebenso die Berufsausbildung zur „Gesundheits- und Krankenpflegerin“ ab. Doch in der Praxis merkte ich schnell, dass es im Gesundheitswesen noch einiger Veränderungen bedarf und sich ein großes  Potenzial im Bereich eHealth befindet. Die Wahl des Masterstudiengangs eHealth ermöglichte mir so die Basis meiner  medizinischen Kenntnisse mit den Innovationen die die Zukunft bringt zu verknüpfen und abzuschätzen, wie realisierbar diese sind. Die Verbindung dieser beiden Studiengänge erwies sich für mich damit als sehr gute Kombination für einen erfolgreichen Berufseinstieg.

Rieke Dahl

Besonders  die Kombination aus Betriebswirtschaftslehre und Informations- und Kommunikationstechnologie im Gesundheitswesen hat mich nach meinem Bachelorstudium „Gesundheitskommunikation“ an der Universität  Bielefeld dazu veranlasst, den Masterstudiengang  „eHealth“ in Flensburg aufzunehmen. Die Vernetzung der einzelnen Akteure im Gesundheitswesen mit Hilfe von verschiedenen Informations- und Kommunikationstechniken sehe ich als große Chance  und Notwendigkeit den Veränderungen und Herausforderungen des Gesundheitswesens entgegenzutreten. Die Zusammensetzung aus Theorie und Praxis macht diesen Studiengang besonders interessant und bereitet die Studierende  gut auf die Arbeitswelt vor.

Marco Weidemeier

eHealth als e-Tüpfelchen

Zuvor habe ich Betriebswirtschaftslehre auf Diplom mit dem Schwerpunkt Krankenhausmanagement studiert, was ich bereits für eine gute Grundlage für den beruflichen Einstieg in das Gesundheitswesen halte. Für ein weiterführendes Studium an der Fachhochschule Flensburg hat mich der Masterstudiengang eHealth einfach überzeugt: optimale Fächerkombination – praxisorientiert und innovativ mit vielfältigen Berufschancen! So bin ich auf zukünftige Herausforderungen in der Gesundheitswirtschaft vorbereitet.“

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