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Logistik-Kompetenz für das südliche Afrika

Das "Namibian-German Centre for Logistics" in Windhoek

 
Gemeinsam mit der Polytechnic of Namibia betreibt die Hochschule Flensburg in Namibia ein Fachzentrum für Logistik. Das Zentrum läuft nun bereits seit Mai 2009 und hat sich nicht nur in Namibia eine exzellente Reputation erarbeitet.

Für die wirtschaftliche Entwicklung des südlichen Afrika ist eine effektive und kostengünstige Logistik von zentraler Bedeutung. Aber noch immer sind Verkehrswege unzureichend ausgebaut, dauert die Abwicklung von Zollformalitäten zu lange und nur selten sind moderne Technologien (zum Beispiel RFID-Chips) im Einsatz, um Waren und Güter an A nach B zu bringen. Das ist insbesondere für die afrikanischen Binnenländer, also solche ohne eigenen Hafen, ein großes Hindernis auf dem Weg zu Wohlstand und wirtschaftlichem Fortschritt.

 

Kompetenz in Sachen Logistik

Das "Namibian-German Centre for Logistics" hat diese Defizite ins Visier genommen und sich den Austausch von Wissen und Technologien in Logistik zum Ziel gesetzt. Es ist als sogenannter "One-Stop-Shop" aufgebaut. Durch das Zentrum wurden an der Polytechnic of Namibia insgesamt vier Logistik-Studiengänge eingeführt. Beteiligt an der Lehre sind auch ProfessorInnen der FH Flensburg.

Außerdem können sich lokale Unternehmen, Behörden und Ministerien hier fachkundige Beratung holen. Dazu steht dem Zentrum ein großer Pool von deutschen und namibischen Experten zu den verschiedenen Bereichen der Logistik zur Verfügung.

Mit zwei hochmodernen Laboren, in denen Logistik-Simulationen und RFID-Demos zur Verfügung stehen, rundet das Centre sein Angebot ab. Es soll damit dazu beitragen, in Namibia das vorhandene Know-How zum Thema Logistik auszubauen.

 

Gewinner eines DAAD-Wettbewerbs

Finanziert wird das Projekt vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), bzw. vom Auswärtigen Amt. Die FH Flensburg hatte sich 2008 mit diesem Projekt im Wettbewerb "African Excellence" des DAAD beworben. Unter insgesamt über 70 Anträgen wurde das Konzept der Flensburger neben sechs weiteren Projekten zur Förderung ausgesucht.

Die insgesamt sieben Preisträger haben gemeinsam mit ihren jeweiligen afrikanischen Partnern Fachzentren in Afrika aufgebaut. Neben dem Logistik-Kompetenzzentrum in Namibia wurden so beispielsweise ein Fachzentrum zum Thema Mikrokredite an der Protestantischen Universität im Kongo aufgebaut und ein Fachzentrum zum Thema Strafjustiz in Südafrika.

Inzwischen ist das Projekt nach einer erfolgreichen externen Evaluation im Jahr 2009 in eine zweite Förderphase eingetreten. Die Finanzierungszusage gilt bis 2018, danach wird sich das Projekt selber tragen.