Fachhochschule Flensburg :: University of Applied Sciences Flensburg

Fachbereich Wirtschaft

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Programmverantwortlicher

Wirtschaftsinformatik

Professor Thomas Müller

Kanzleistr. 91 - 93
Gebäude C, Raum 222
24943 Flensburg

Telefon: 0461 805-1461
Telefax: 0461 805-1496

 

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Spezialisierungen

Wirtschaftsinformatik-Wahlpflichtfächer:

 

Überblick über einige Themenbereiche

 

Strategisches Informationsmanagement

In der Veranstaltung werden die Grundlagen und Aufgaben eines Strategischen Informationsmanagements behandelt, das die Ressourcen Information und Wissen als Unternehmenswert von zentraler Bedeutung und strategischem Potential begreift. Insofern sind Information und Informationssysteme Erfolgsfaktoren, die sowohl produkt- als auch prozessseitig gezielt zur Erlangung und Sicherung von Wettbewerbsvorteilen eingesetzt werden.

Aufbauend auf der Porter´schen Managementlehre wird gezeigt, welche Auswirkungen Information und Informationssysteme auf die Unternehmensperformance haben und welchen Beitrag sie zur strategischen Entwicklung eines Unternehmens leisten. Diese Leitungsaufgaben weden in der Veranstaltung operationalisiert und anhand von branchenübergreifenden Fallstudien einer praktischen Behandlung im Rahmen von Projektarbeiten zugänglich gemacht.

Der sich derzeit vollziehende strukturelle Wandel der Wirtschaft sowie ihrer Organisationen hin zu einer sogenannten Digitalen Wirtschaft sowie die daraus resultierenden Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft werden am Ende der Veranstaltung thematisiert.

Betriebliche Anwendungssysteme: Enterprise Resource Planning, Supply Chain Management, Tourenplanung

Betriebliche Anwendungssysteme sind die Gesamtheit aller Administrations-, Dispositions-, Planungs- und Kontrollsysteme und die zugehörigen Daten für ein konkretes betriebliches Anwendungsgebiet. Anwendungssysteme durchdringen die Wertkette und werden eingesetzt in Unternehmen jeder Größe, für alle betrieblichen Arbeitsgebiete wie Beschaffung, Produktion, Vertrieb und Verwaltung, in allen Branchen wie Industrie, Handel, Banken und Dienstleistungen sowie auf Rechnern aller Größenklassen und mit unterschiedlichen Architekturen.

Betriebliche Anwendungssysteme: Groupware

Groupware als die Computerunterstützung gruppenorientierter Arbeitsabläufe liegt im Trend der Informationsverarbeitung. Seit Jahren gilt Lotus Notes als die softwaretechnische Realisierung dieser Idee. Die Fachhochschule trägt dieser Entwicklungsrichtung Rechnung, in dem sie Praxisprojekte zu dieser Thematik anbietet, die fest in den Vorlesungszyklus verankert sind. Außerdem ist sie eine der wenigen Hochschulmitglieder der Deutschen Notes User Group.

Datenbanken

Datenbanken repräsentieren eine der Grundtechnologien der Wirtschaftsinformatik. Sie werden eingesetzt im Büro, in Online-Transaktions-Anwendungen, im Data Warehouse und Data Mining und vielen anderen Anwendungen. Die Größenordnung skaliert dabei von persönlichen Datenbanken über operative Datenbanken bis hin zu Dataware-House-Anwendungen im Terrabyte-Bereich.

Seit 1987 bildet die Ausbildung in Datenbanksystemen einen Schwerpunkt des Wirtschaftsinformatik-Studiums in Flensburg. Dabei sind die wechselnden Plattformen (Zentralrechner, PC-Systeme, Internet) ebenso berücksichtigt worden wie spezielle Anwendungen (kommerzielle Programmierung, Expertensysteme, ERP-Systeme, objektorientierte Programmierung und Datenbanken sowie Website-Entwicklung und Datenbanken).

Neben dem Datenbank-Grundkurs bestehend aus relationalen Datenbanksystemen, Datenbanktechnik und Datenmodellierung wird ein Datenbank-Praktikum mit praktischer Arbeit in Datenbank-Design, Anwendungsentwicklung und Tuning angeboten. Außerdem gibt es im Rahmen des Diplom- und Masterstudiengangs ein Datenbank-Seminar mit speziellen und aktuellen Themen aus der Datenbankwelt, wie z.B. XML und Datenbanken, Data Warehouse und Data Mining, verteilte und mobile Datenbanken oder multimedialen Datenbanken.

Der Kontakt mit ehemaligen Studierenden auf den Alumni-Treffen hat ergeben, dass diese über Jahre von dieser Ausbildung profitieren. Das erweist sich auch durch die Anzahl der Studienabgänger, die unmittelbar zu einem Datenbankanbieter (Oracle) gehen. Die Ausbildung in Datenbanken wird von den Ehemaligen als ein Schwerpunkt des gesamten Wirtschaftsinformatik-Studiums in Flensburg wahrgenommen wird und bedeutet nach Aussagen der Studierenden "einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Hochschulabsolventen".

Objektorientierte Softwareentwicklung

Objektorientierung ist in der Softwareentwicklung prinzipiell ein altes Paradigma. Bereits in den frühen normativen Vorstellungen zu den Prinzipien der Softwareentwicklung wurde die Basis für die heute allseits akzeptierten Vorgehensmodelle und Entwicklungstechniken entwickelt. Die Zusammenarbeit der Fachhochschule Flensburg mit einem großen Softwarehaus garantiert gerade in dieser Frage einen ständigen Austausch (in beiden Richtungen) zwischen der akademischen Sicht und den Anforderungen an ökonomisch effektive Softwareentwicklung.

Jenseits des Modernitätszwanges eines sich schnell entwickelnden und verändernden Paradigmenwandels in der Softwareentwicklung hat sich der Studiengang Wirtschaftsinformatik der Fachhochschule Flensburg sehr früh auf den Weg gemacht, Orientierungsrichtlinien für moderne und objektorientierte Softwareentwicklung zu vermitteln. Allerdings werden ständig aktuelle Architekturen (z.B. .NET) und Entwicklungsphilosophien (Extreme Programming) ebenso aufgegriffen und mit Studierenden in Arbeitsgemeinschaften bearbeitet.

Rechnernetze

In vielen Unternehmen bilden Netzwerke heute das Rückgrat der Informationsinfrastruktur. Angefangen von Netzwerken, die nur fünf Rechner verbinden, reicht das Spektrum moderner Lösungen bis zu weltweiten Verbünden, in denen viele Rechnerwelten eine integrative Einheit mit größtmöglicher Produktivität bilden. Triebfeder für die fortschreitende Vernetzung ist das Internet. Angesichts dieser Tatsache liegt hier ein Schwerpunkt der Wirtschaftsinformatikausbildung. Um diese Einschätzung zu unterstreichen, ist die Fachhochschule als erste Hochschulinstitution in Schleswig-Holstein seit 2001 Cisco Networking Academy. Dieses Angebot wird seit den SS 2001 als Wahlpflichtangebot in die Lehre aufgenommen.